
Amazon wegen Ring Familiar Faces-Funktion mit Sammelklage konfrontiert
Amazon steht erneut wegen seiner Ring-Türklingeln im Kreuzfeuer: Der Virginia-Einwohner Charles Sigwalt hat in Seattle eine Sammelklage eingereicht, die sich gegen Rings im Dezember gestartete Familiar-Faces-Funktion richtet. Das Feature nutzt KI-Gesichtserkennung, um Personen zu identifizieren, die regelmäßig an der Tür erscheinen – etwa Familienmitglieder oder Postboten – und liefert dann personalisierte Benachrichtigungen. Ring-Nutzer müssen aktiv zustimmen, doch Personen, die lediglich an einem Ring-Gerät vorbeigehen, wurden nie gefragt. Die Klage argumentiert, Millionen Amerikaner hätten unwissentlich ihre Gesichtsdaten preisgegeben. Amazon betont, Gesichtsdaten seien verschlüsselt, würden nicht weitergegeben, und unbekannte Gesichter nach 30 Tagen automatisch gelöscht. Bereits 2023 hatte Amazon wegen Ring-Datenschutzverstößen 5,8 Millionen Dollar Strafe an die FTC gezahlt – damals wegen unautorisierter Zugriffe von Mitarbeitern auf Kundenvideos. Zuletzt sorgte Ring auch mit geplanter Kooperation mit dem Überwachungsunternehmen Flock Safety für Kritik, die Amazon nach öffentlichem Druck abblasen ließ.
- Klage eingereicht von Charles Sigwalt (Virginia) am 2. Juni 2026 vor einem Bundesgericht in Seattle.
- Familiar Faces wurde im September angekündigt, trotz Widerstand von EFF und Senator Ed Markey im Dezember gelauncht.
- Amazon: Gesichtsdaten verschlüsselt, nicht weitergegeben; unbekannte Gesichter nach 30 Tagen gelöscht.
- 2023: Amazon zahlte 5,8 Mio. USD FTC-Strafe wegen unerlaubter Mitarbeiterzugriffe auf private Ring-Videoaufnahmen.
- Ring brach zuletzt Partnerschaft mit Flock Safety ab – Firma soll Footage an ICE und andere Bundesbehörden weitergegeben haben.
Frag die KI zum Artikel
Folgefragen zu Headline, Quelle und Volltext — Antwort streamt in wenigen Sekunden.
Verwandte Beiträge
- LAUNCHtheverge.com2w
Google Home erkennt Personen künftig auch ohne sichtbares Gesicht
- LAUNCHthe-decoder.com4d
Meta testet Always-on-KI-Brille mit Rundumüberwachung des Alltags
- MEINUNGtheverge.com6d
Smart Glasses und Privatsphäre: Das kulturelle Problem mit Ray-Ban Meta
- LAUNCHtechcrunch.com5d
Savi Security launcht App gegen KI-Betrugsanrufe mit 7 Mio. Dollar Seed-Funding

Amazon wegen Ring Familiar Faces-Funktion mit Sammelklage konfrontiert
Amazon steht erneut wegen seiner Ring-Türklingeln im Kreuzfeuer: Der Virginia-Einwohner Charles Sigwalt hat in Seattle eine Sammelklage eingereicht, die sich gegen Rings im Dezember gestartete Familiar-Faces-Funktion richtet. Das Feature nutzt KI-Gesichtserkennung, um Personen zu identifizieren, die regelmäßig an der Tür erscheinen – etwa Familienmitglieder oder Postboten – und liefert dann personalisierte Benachrichtigungen. Ring-Nutzer müssen aktiv zustimmen, doch Personen, die lediglich an einem Ring-Gerät vorbeigehen, wurden nie gefragt. Die Klage argumentiert, Millionen Amerikaner hätten unwissentlich ihre Gesichtsdaten preisgegeben. Amazon betont, Gesichtsdaten seien verschlüsselt, würden nicht weitergegeben, und unbekannte Gesichter nach 30 Tagen automatisch gelöscht. Bereits 2023 hatte Amazon wegen Ring-Datenschutzverstößen 5,8 Millionen Dollar Strafe an die FTC gezahlt – damals wegen unautorisierter Zugriffe von Mitarbeitern auf Kundenvideos. Zuletzt sorgte Ring auch mit geplanter Kooperation mit dem Überwachungsunternehmen Flock Safety für Kritik, die Amazon nach öffentlichem Druck abblasen ließ.
- Klage eingereicht von Charles Sigwalt (Virginia) am 2. Juni 2026 vor einem Bundesgericht in Seattle.
- Familiar Faces wurde im September angekündigt, trotz Widerstand von EFF und Senator Ed Markey im Dezember gelauncht.
- Amazon: Gesichtsdaten verschlüsselt, nicht weitergegeben; unbekannte Gesichter nach 30 Tagen gelöscht.
- 2023: Amazon zahlte 5,8 Mio. USD FTC-Strafe wegen unerlaubter Mitarbeiterzugriffe auf private Ring-Videoaufnahmen.
- Ring brach zuletzt Partnerschaft mit Flock Safety ab – Firma soll Footage an ICE und andere Bundesbehörden weitergegeben haben.
Frag die KI zum Artikel
Folgefragen zu Headline, Quelle und Volltext — Antwort streamt in wenigen Sekunden.
Verwandte Beiträge
- LAUNCHtheverge.com2w
Google Home erkennt Personen künftig auch ohne sichtbares Gesicht
- LAUNCHthe-decoder.com4d
Meta testet Always-on-KI-Brille mit Rundumüberwachung des Alltags
- MEINUNGtheverge.com6d
Smart Glasses und Privatsphäre: Das kulturelle Problem mit Ray-Ban Meta
- LAUNCHtechcrunch.com5d
Savi Security launcht App gegen KI-Betrugsanrufe mit 7 Mio. Dollar Seed-Funding