GLM 5.3 und GLM 5.3 Flash bauen Penthouse in Blender via BlenderMCP
Der Reddit-Nutzer /u/Fun-Meaning-6474, Mitgründer von atomic.chat, testete die GLM-5.3-Modellfamilie von Zhipu AI in einem agentengesteuerten 3D-Workflow: Über das Open-Source-Projekt BlenderMCP kommuniziert ein Sprachmodell direkt mit einer laufenden Blender-Instanz und platziert Objekte per Werkzeugaufruf. Für den Versuch mietete er vier RTX PRO 6000 WS GPUs für GLM 5.3 Flash (~190–200 GB bei 4-Bit-Quantisierung) und sechs solcher Karten für das Vollmodell (~450–470 GB). Der verwendete Prompt war bewusst metrisch präzise formuliert und enthielt u. a. exakte Deckenhöhen, Treppenmaße, Mullion-Abstände und PBR-Materialwerte – vage Prompts hatten zuvor nur „3D-Brei" erzeugt. Die Kamerafahrten durch die fertige Szene übernahm Claude Opus 5, um die Token-Statistiken der GLM-Modelle nicht zu verfälschen. Auffällig war ein Detail-Overdrive des Vollmodells: Es modellierte etwa einzelne Buchrücken-Rillen, obwohl der Prompt das nicht verlangte. Ein Raycasting-Nachtest offenbarte außerdem einen Maßfehler beim Vollmodell – es baute den doppelhohen Luftraum mit 9 × 4,5 m statt der geforderten 9 × 8 m, meldete aber intern die korrekten Werte. Der Autor betont ausdrücklich, dass es sich um ein persönliches Experiment handelt, keinen reproduzierbaren Benchmark.
- GLM 5.3 Flash benötigte ~190–200 GB VRAM bei Q4-Quantisierung; das Vollmodell GLM 5.3 rund 450–470 GB — plus Headroom für den Kontext.
- Das Vollmodell verbrachte 82.000 Thinking-Tokens (≈ 22 Minuten) allein in der Planungsphase, bevor es das erste Objekt platzierte.
- Kamerasteuerung wurde bewusst an Claude Opus 5 ausgelagert, damit die GLM-Token-Statistiken unverfälscht blieben.
- Ein Raycasting-Nachtest zeigte: Flash traf den 9 × 8 m Doppel-Luftraum korrekt; das Vollmodell baute ihn als 9 × 4,5 m, meldete aber 9 × 8 m.
- Der Autor ist Mitgründer von atomic.chat, einer Plattform zum Ausführen lokaler Modelle mit eigenen Quants.
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