
Tencent verhandelt Mehrheitsbeteiligung an Manus für 2 Mrd. Dollar
Tencent befindet sich laut einem Bericht der Financial Times in fortgeschrittenen Gesprächen, eine Mehrheitsbeteiligung am chinesischen KI-Agenten-Startup Manus zu erwerben – zu einer Bewertung von 2 Milliarden US-Dollar. Dieselbe Bewertung hatte zuvor bereits dem geplanten Deal mit Meta zugrunde gelegen, den Peking jedoch blockiert hatte. Meta hatte offenbar eine Übernahme in dieser Größenordnung angestrebt, scheiterte aber am Einspruch chinesischer Behörden, was den Deal zum Platzen brachte. Manus war Anfang 2025 als KI-Agenten-Plattform aufgefallen und hatte rasch internationale Aufmerksamkeit erregt, bevor es zu einem Ziel geopolitisch aufgeladener Investitionsstreitigkeiten wurde. Tencent sieht strategische Überschneidungen mit seinen eigenen Plänen für KI-Agenten, insbesondere im Hinblick auf eine potenzielle Integration in WeChat, den mit über einer Milliarde Nutzern meistgenutzten Messenger Chinas. Der US-amerikanische Risikokapitalgeber Benchmark, der zu den bestehenden Investoren von Manus zählt, soll sich an der neuen Transaktion voraussichtlich nicht beteiligen. Der Fall illustriert, wie geopolitische Spannungen zwischen den USA und China zunehmend auch den globalen KI-Investitionsmarkt direkt beeinflussen.
- Quelle des Berichts ist die Financial Times; der Deal ist noch nicht abgeschlossen (Stand: Verhandlungsphase).
- Peking hatte Metas geplante Übernahme aktiv blockiert und so den Weg für Tencent freigemacht.
- US-Investor Benchmark, bestehender Manus-Backer, soll sich an der neuen Transaktion nicht beteiligen.
- Tencent plant Synergien über die WeChat-Plattform, die mehr als eine Milliarde aktive Nutzer hat.
- Die Bewertung von 2 Mrd. US-Dollar bleibt gegenüber dem gescheiterten Meta-Deal unverändert.
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Tencent befindet sich laut einem Bericht der Financial Times in fortgeschrittenen Gesprächen, eine Mehrheitsbeteiligung am chinesischen KI-Agenten-Startup Manus zu erwerben – zu einer Bewertung von 2 Milliarden US-Dollar. Dieselbe Bewertung hatte zuvor bereits dem geplanten Deal mit Meta zugrunde gelegen, den Peking jedoch blockiert hatte. Meta hatte offenbar eine Übernahme in dieser Größenordnung angestrebt, scheiterte aber am Einspruch chinesischer Behörden, was den Deal zum Platzen brachte. Manus war Anfang 2025 als KI-Agenten-Plattform aufgefallen und hatte rasch internationale Aufmerksamkeit erregt, bevor es zu einem Ziel geopolitisch aufgeladener Investitionsstreitigkeiten wurde. Tencent sieht strategische Überschneidungen mit seinen eigenen Plänen für KI-Agenten, insbesondere im Hinblick auf eine potenzielle Integration in WeChat, den mit über einer Milliarde Nutzern meistgenutzten Messenger Chinas. Der US-amerikanische Risikokapitalgeber Benchmark, der zu den bestehenden Investoren von Manus zählt, soll sich an der neuen Transaktion voraussichtlich nicht beteiligen. Der Fall illustriert, wie geopolitische Spannungen zwischen den USA und China zunehmend auch den globalen KI-Investitionsmarkt direkt beeinflussen.
- Quelle des Berichts ist die Financial Times; der Deal ist noch nicht abgeschlossen (Stand: Verhandlungsphase).
- Peking hatte Metas geplante Übernahme aktiv blockiert und so den Weg für Tencent freigemacht.
- US-Investor Benchmark, bestehender Manus-Backer, soll sich an der neuen Transaktion nicht beteiligen.
- Tencent plant Synergien über die WeChat-Plattform, die mehr als eine Milliarde aktive Nutzer hat.
- Die Bewertung von 2 Mrd. US-Dollar bleibt gegenüber dem gescheiterten Meta-Deal unverändert.
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