
Intuit entlässt 3.000 Mitarbeiter – 17 % der Belegschaft für KI-Umbau
Intuit, Hersteller von TurboTax, QuickBooks und Credit Karma, trennt sich von über 3.000 Mitarbeitern – rund 17 % der Gesamtbelegschaft von 18.200 Personen (Stand: Juli 2025). Laut einem internen Memo von CEO Sasan Goodarzi sollen die Entlassungen die Konzernstruktur vereinfachen und Kapazitäten für KI-Initiativen freisetzen. Goodarzis eigenes Vergütungspaket belief sich im Geschäftsjahr 2025 auf 36,8 Millionen USD. Finanziell steht Intuit dabei keineswegs schlecht da: Im zweiten Quartal (bis Januar) erzielte das Unternehmen 4,65 Mrd. USD Umsatz (+17 %) und einen Nettogewinn von 693 Mio. USD (+48 %). Dennoch hat die Aktie den S&P 500 in den vergangenen zwölf Monaten deutlich underperformt, da Investoren klassische SaaS-Firmen als anfällig gegenüber neuen KI-Konkurrenten sehen. Intuit reiht sich damit in eine Welle von Tech-Konzernen ein – darunter Amazon, Meta, Microsoft und Oracle –, die 2026 bislang zusammen mehr als 100.000 Stellen gestrichen haben, jeweils mit dem Verweis auf KI-Neuausrichtung.
- Intuit beschäftigte laut Jahresbericht zuletzt 18.200 Mitarbeiter weltweit (Stand Juli 2025).
- CEO Sasan Goodarzi erhielt im Geschäftsjahr 2025 ein Gesamtpaket von 36,8 Mio. USD inkl. Aktienprämien.
- Q2-Nettogewinn: 693 Mio. USD – ein Anstieg von 48 % gegenüber dem Vorjahresquartal.
- Die Techindustrie hat 2026 bislang über 100.000 Jobs gestrichen (Quelle: Statista).
- Intuit-Aktie hat den S&P 500 in den vergangenen 12 Monaten konsistent underperformt.
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