
AI ist zu teuer: Hyperscaler bräuchten 6 Billionen Dollar Rückfluss, um profitabel zu werden
Der Autor von „Where's Your Ed At" argumentiert in einer umfangreichen Analyse, dass KI-Investitionen der großen Hyperscaler in keinem realistischen Verhältnis zu den erzielbaren Einnahmen stehen. Die kumulierten Capex-Ausgaben von Microsoft, Meta, Amazon und Google belaufen sich laut Beitrag auf über 800 Milliarden Dollar in den letzten drei Jahren, mit weiteren rund 700 Milliarden Dollar in 2026 und einer Billion Dollar in 2027 geplant. Damit bräuchten die Konzerne zusammen mindestens drei Billionen Dollar AI-Umsatz, um die Kosten zu decken — und sechs Billionen Dollar, damit sich die Investitionen wirklich lohnen. Als konkretes Beispiel dient Microsoft: Im Musk-OpenAI-Prozess bezeugte ein Microsoft-Manager, dass das Unternehmen kumulativ rund 100 Milliarden Dollar in die OpenAI-Partnerschaft gesteckt hat — etwa 30 Prozent des gesamten Microsoft-Capex seit dem Geschäftsjahr 2023. Dem gegenüber stehen geschätzte 17,9 Milliarden Dollar AI-Umsatz im Geschäftsjahr 2025. Microsofts 20 Millionen Microsoft-365-Copilot-Abonnenten könnten theoretisch maximal 7,2 Milliarden Dollar Jahresumsatz erzeugen — tatsächlich aber weniger, da Rabatte gewährt werden. Der Beitrag benennt vier Bedingungen, die gleichzeitig erfüllt sein müssten, damit das Modell aufgeht: AI-Umsätze müssen explodieren, Capex muss zurückgehen, GPU-Betrieb muss Marge generieren, und Umsätze müssen auch nach dem Capex-Stopp stabil bleiben.
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