
NanoCo lehnt 20-Mio.-Dollar-Übernahme ab und sichert sich 12-Mio.-Seed-Runde
NanoClaw wurde ursprünglich von den Brüdern Gavriel und Lazer Cohen als interne Infrastruktur für ihre KI-Marketing-Agentur entwickelt. Das Tool unterscheidet sich von OpenClaw dadurch, dass es AI-Agents vollständig sandboxed in Containern ausführt – ohne direkten Zugriff auf Host-Dienste und Zugangsdaten. Nach einem viralen Karpathy-Tweet und einem Facebook-Post des singapurischen Außenministers, der NanoClaw als sein „zweites Gehirn" bezeichnete, explodierte das Interesse. Die Cohens erhielten zunächst ein sechsstelliges Kaufangebot, wenige Wochen später ein Angebot über rund 20 Mio. Dollar – beides lehnten sie ab. Stattdessen schlossen sie ihre vorherige Firma, fokussierten sich auf NanoCo und sicherten sich Partnerschaften mit Docker und Vercel. Die 12-Mio.-Dollar-Seed-Runde wurde von Valley Capital Partners geführt; Investoren sind u. a. Docker, Vercel, Monday.com, Slow Ventures sowie Angel-Investor Clem Delangue (Hugging Face-CEO). NanoCo monetarisiert das Projekt über Enterprise-Implementierungsservices durch sogenannte „Forward-Deployed Engineers", die Unternehmen beim Rollout von NanoClaw-AI-Agents unterstützen. Zu den frühen Nutzern zählen Executives bei Amazon, Gap, Google, Meta, SentinelOne und Accenture.
- Valley Capital Partners führt die Runde; Docker, Vercel, Monday.com und Slow Ventures beteiligen sich.
- Clem Delangue (Hugging Face) stieg als Angel-Investor ein nach DM-Kontakt via X.
- Andrej Karpathy tweetete Lob für NanoClaw; Singapurs Außenminister nannte es sein 'zweites Gehirn' auf Facebook.
- NanoCo bietet 'Forward-Deployed Engineers' als Implementierungsservice für Enterprise-Kunden an.
- Community-Mitglied arbeitet bereits daran, NanoClaw auf dem Hugging Face-Roboter Reachy Mini zu betreiben.
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