
Samsung droht erstmals Verlust im Smartphone-Geschäft durch KI-Speicherknappheit
Samsung-Mobil-Chef TM Roh hat die Unternehmensführung intern gewarnt, dass die MX-Division (Mobile Experience) 2026 erstmals in der Unternehmensgeschichte einen Nettoverlust im Smartphone-Geschäft einfahren könnte – selbst während der Pandemie oder früherer Wirtschaftskrisen blieb Samsung im Smartphone-Segment profitabel. Auslöser ist der dramatische Preisanstieg bei DRAM und NAND, der durch den KI-Infrastrukturboom verursacht wird: Rechenzentren und KI-Systeme saugen Speicherkapazitäten auf, die sonst in Consumer-Geräte geflossen wären. Laut Counterpoint Research macht RAM bei einem Mittelklasse-Smartphone bis Mitte 2026 über 20 Prozent der Herstellungskosten aus, bei Budgetgeräten sogar mehr als ein Drittel – ein historischer Höchststand. Zum Vergleich: Ein einzelner Server mit 36 Nvidia Vera CPUs verbraucht so viel LPDDR5x-Speicher wie 4.600 Galaxy S26 Ultra zusammen. Samsung reagiert mit flächendeckenden Preiserhöhungen: Galaxy A37 und A57 kosten 50 US-Dollar mehr als ihre Vorgänger, Galaxy Z Flip 7 und Z Fold 7 (512 GB) je 80 US-Dollar mehr, das Galaxy Tab S11 sogar 100 US-Dollar mehr. Während die MX-Division leidet, profitiert Samsungs Halbleitersparte massiv: Sie erzielte im ersten Quartal 2026 einen geschätzten Gewinn von 38 Milliarden US-Dollar – mehr als das Siebenfache des Vorjahresquartals. Nikkei Asia prognostiziert trotz geplanter Produktionsausweitung ein DRAM-Angebotsdefizit von rund 40 Prozent gegenüber der erwarteten Nachfrage im Jahr 2027.
- Samsung-Halbleitersparte erzielte in Q1 2026 geschätzten Rekordgewinn von 38 Mrd. USD (KRW 57,2 Billionen) – 7× mehr als Q1 2025.
- Nikkei Asia: Selbst bei optimaler Produktionssteigerung könnte DRAM-Angebot 2027 rund 40 % hinter der erwarteten Nachfrage zurückbleiben.
- Samsung stellt LPDDR4-Produktion zurück, um LPDDR5-Kapazitäten zu erhöhen – zusammen mit Micron und SK Hynix.
- Motorola erhöhte die Preise der Moto G Budgetgeräte um bis zu 50 % infolge steigender Speicherkosten.
- Nvidia Vera CPU (Nachfolger von Grace) wird bis zu 1,5 TB LPDDR5x-Speicher unterstützen und erhöht so den Wettbewerb um mobile Speicherkapazitäten.
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- Nvidia Vera CPU (Nachfolger von Grace) wird bis zu 1,5 TB LPDDR5x-Speicher unterstützen und erhöht so den Wettbewerb um mobile Speicherkapazitäten.
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