
Erin Brockovich fordert mehr Transparenz bei Rechenzentren in den USA
Erin Brockovich, bekannt durch ihren Rechtsstreit gegen Pacific Gas & Electric und die Verfilmung mit Julia Roberts, wendet sich nun einem neuen Thema zu: der mangelnden Transparenz beim Bau von Rechenzentren in den USA. Auf einer neu gestarteten Website veröffentlicht sie eine interaktive Karte, die von betroffenen Anwohnern gemeldete Standorte dokumentiert. In einem Substack-Beitrag beschreibt Brockovich, dass sie nach einem öffentlichen Aufruf im April binnen eines Monats fast 4.000 Einsendungen erhielt. Der häufigste Kritikpunkt laut ihrer Auswertung: nicht Lärm, nicht Wasserverbrauch und nicht steigende Stromkosten, sondern mangelnde Transparenz. Konkret kritisiert Brockovich Projekte, die erst nach bereits gesicherter Baugenehmigung angekündigt werden, Entwickler, die Rückrufe verweigern, und lokale Behörden, die Geheimhaltungsvereinbarungen (NDAs) unterzeichneten, bevor die Nachbarschaft überhaupt von den Plänen erfuhr. Brockovich betont ausdrücklich, keine generelle Gegnerschaft zu Rechenzentren oder KI zu vertreten, sondern auf strukturelle Intransparenzmuster hinzuweisen.
- Brockovich startete nach einem Aufruf im April 2026 eine Website mit einer Karte US-weiter Rechenzentren.
- In nur einem Monat gingen knapp 4.000 Community-Einsendungen zu Rechenzentrum-Problemen ein.
- Häufigster Kritikpunkt laut Einsendungen: Transparenz — noch vor Lärm, Wasserverbrauch und Stromkosten.
- Konkret kritisiert werden NDAs lokaler Behörden und Baugenehmigungen, die vor öffentlicher Ankündigung gesichert wurden.
- Brockovich positioniert sich nicht grundsätzlich gegen KI oder Rechenzentren, sondern gegen intransparente Genehmigungspraktiken.
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