Cursor kooperiert mit SpaceX und strebt Bewertung von 50 Mrd. USD an
Anysphere, das Startup hinter dem KI-Coding-Tool Cursor, hat eine weitreichende Partnerschaft mit SpaceX bekannt gegeben. SpaceX will gemeinsam mit Cursor die weltweit leistungsfähigste KI für Coding und Wissensarbeit entwickeln – und soll sich dabei eine Kaufoption über 60 Milliarden USD gesichert haben, die noch dieses Jahr ausgeübt werden könnte. Im Kern handelt es sich nach Einschätzung von Autor Michael Spencer jedoch eher um eine Modell-Trainingspartnerschaft, bei der Cursor Zugang zum Colossus-Supercomputer von SpaceX erhält – einem System mit einer Million H100-äquivalenter GPUs. Parallel dazu strebt Anysphere eine Finanzierungsrunde über 2 Milliarden USD bei einer Bewertung von 50 Milliarden USD an, die voraussichtlich von Andreessen Horowitz (A16Z) angeführt wird; Nvidia und Thrive Capital sollen ebenfalls teilnehmen. Cursor hat sich zuletzt vom KI-gestützten Code-Editor zur sogenannten „Agent-First Interface" gewandelt und Produkte wie Interactive Canvases (Cursor 3.1) sowie ein Tiled Layout Interface eingeführt. Das Unternehmen wurde von vier MIT-Studenten gegründet, die das Modell KI-basierter Erweiterungen für Editoren als grundlegend fehlerhaft betrachteten. Cursor lehnte zuvor eine Übernahme durch OpenAI ab und konkurriert nun direkt mit Claude Code (Anthropic) sowie Googles DeepMind, das intern ein „Strike Team" für Coding-KI aufgestellt hat.
- SpaceX-Deal enthält eine Kaufoption für 60 Mrd. USD, die noch dieses Jahr ausgeübt werden könnte – Anysphere-Team gilt aber als übernahmeresistent.
- Colossus-Supercomputer von SpaceX entspricht einer Million H100-GPUs und soll für das gemeinsame Modelltraining genutzt werden.
- Cursor 3.1 (Interactive Canvases) und das Tiled Layout Interface (13. April) sind die jüngsten Produkt-Updates im Rahmen des Agent-First-Pivots.
- Alibaba veröffentlichte am 20. April Qwen3.6 Max Preview mit verbesserten Agentic-Coding-Fähigkeiten – ein weiterer Konkurrent im Coding-AI-Rennen.
- Anysphere wurde von vier MIT-Studenten gegründet; alle könnten laut Beitrag noch dieses Jahr Milliardäre werden, je nach Ausgang der Finanzierungsrunde.
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