
Origin Lab sammelt 8 Mio. USD ein, um Videospiel-Daten an World-Model-Labs zu verkaufen
Origin Lab positioniert sich als Mittelsmann zwischen der Videospielindustrie und KI-Labs, die sogenannte World Models entwickeln – Modelle, die physikalische Bewegungen und räumliche Zusammenhänge verstehen sollen, etwa für Robotikanwendungen. Gründerin und Co-CEO Anne-Margot Rodde erklärt, dass Videospiele enorme Mengen an hochwertigen physikalischen Simulationsdaten enthalten, die bislang kommerziell ungenutzt geblieben sind. Origin Lab wandelt Spiel-Assets in verwendbare Trainingsdaten um – von einfachen Rendering-Läufen bis hin zu automatisiert erzeugten Gameplay-Footage-Stunden. Als potenzielle Käufer nennt Rodde explizit AMI Labs (Yann LeCun) und World Labs (Fei-Fei Li). Die Seed-Runde wurde von Lightspeed Ventures geführt; beteiligt sind außerdem SV Angel, Eniac, Seven Stars und FPV sowie die Angel-Investoren Kevin Lin (Twitch-Mitgründer) und Kyle Vogt (Cruise-Gründer). Lightspeed-Partner Faraz Fatemi verweist auf das Umsatzwachstum von Unternehmen wie Scale.AI als Beleg für die Marktchance. Im Hintergrund steht auch der Skandal um OpenAIs Sora-Modell, das im Dezember 2024 offenbar unlizenzierten Videospiel-Content wiedergab – ein Beispiel für die Risiken, die Origin Lab mit seinem Lizenzansatz vermeiden will.
- 8-Mio.-USD-Seed-Runde unter Führung von Lightspeed Ventures, Beteiligung u.a. von SV Angel, Eniac und FPV
- Angel-Investoren: Twitch-Mitgründer Kevin Lin und Cruise-Gründer Kyle Vogt
- Origin Lab konvertiert Videospiel-Assets in Trainingsdaten – von Rendering-Runs bis zu automatisierten Walkthrough-Aufnahmen
- Potenzielle Datenkäufer: Yann LeCuns AMI Labs und Fei-Fei Lis World Labs
- OpenAIs Sora hatte im Dezember 2024 offenbar unlizenzierten Videospiel-Content in Trainingsdaten – Origin Lab setzt auf klare Lizenzierung
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