
Vercel Functions unterstützen Bun.serve als direkten Einstiegspunkt
Mit dem Update vom 10. August 2026 erweitert Vercel die Bun-Runtime für Vercel Functions um die Möglichkeit, Bun.serve() direkt als Entrypoint zu verwenden – einschließlich vollständiger WebSocket-Unterstützung. Bisher mussten Entwickler ihren Server in ein Framework oder einen Adapter einbetten; jetzt kann ein lokal lauffähiger Bun-Server ohne Modifikationen deployt werden. Die Konfiguration ist minimal: In der vercel.json genügt der Eintrag „bunVersion": „1.x", um die Runtime zu aktivieren. Der Server wird als server.ts im Projektstamm angelegt und nutzt eine routes-Map zur Anfragevermittlung. WebSocket-Verbindungen werden durch einen websocket-Handler und den Aufruf von server.upgrade(request) im fetch-Handler eingerichtet – der restliche Servercode bleibt unverändert. Alle Verbindungen laufen auf Fluid Compute mit Active-CPU-Pricing: Abgerechnet wird ausschließlich die Zeit, in der die CPU aktiv Nachrichten verarbeitet, nicht die Leerlaufzeit offener Verbindungen. Eine WebSocket-Verbindung ist für ihre gesamte Laufzeit an eine einzelne Funktionsinstanz gebunden, wobei eine Instanz mehrere gleichzeitige Verbindungen halten kann; zur Koordination über Instanzgrenzen hinweg empfiehlt Vercel den Einsatz eines externen Datenspeichers.
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