
Vercel vereinheitlicht Compute-Infrastruktur unter Fluid-Plattform
Fluid ist keine neue Produktkategorie, sondern die nachträglich benannte gemeinsame Compute-Schicht, die Vercel seit Jahren unter all seinen Produkten betreibt – Entwickler haben sie genutzt, ohne es zu wissen. Die Architektur gliedert sich in drei Kernkomponenten: Hive übernimmt als Steuerungsebene die Provisionierung isolierter VMs und stellt allen internen Teams eine einheitliche Control-Plane-API bereit, statt dass jedes Produkt eine eigene Infrastruktur pflegt. Fluid Images ermöglichen es, eigene Container-Images in die Vercel Container Registry zu pushen; Vercel konvertiert sie in das interne VHS-Format (Vercel Hive Snapshot), das ein Resuming statt eines klassischen Boots erlaubt und so Startzeiten im Millisekunden-Bereich erreicht. Vercel Drives schließlich entkoppeln Speicher vollständig von der jeweiligen VM: Dateien bleiben erhalten, wenn die darunterliegende Maschine ausgetauscht wird, was besonders für mehrstufige Agent-Workflows relevant ist. Das Abrechnungsmodell „Active CPU Pricing" berechnet CPU-Zeit nur während aktiver Code-Ausführung – Wartezeit auf Datenbankantworten oder Modellinferenzen wird nicht in Rechnung gestellt. Vercel Drive befindet sich derzeit in einer Private Beta für Sandboxes und soll danach auf weitere Fluid-Workloads ausgeweitet werden. Das KI-Coding-Tool v0 setzt Fluid bereits produktiv ein, um eigene Entwicklungsumgebungen zu bauen und auszuführen.
- Hive stellt eine einheitliche Control-Plane-API bereit, sodass interne Vercel-Teams auf derselben Grundlage bauen statt eigene Infrastruktur zu pflegen.
- VHS (Vercel Hive Snapshot) ist das optimierte Boot-Format hinter Dockerfile-Deploys und Sandbox Custom Images – es ermöglicht Resume statt Kaltstart.
- Vercel Drives sind aktuell in Private Beta für Sandboxes verfügbar; die Ausweitung auf andere Fluid-Workloads ist geplant.
- v0 nutzt Fluid bereits produktiv zum Bauen und Ausführen eigener Entwicklungsumgebungen.
- Builds sind CPU/Memory-bound und erhalten entsprechend schwere Maschinen; Functions laufen typischerweise auf kleinen VMs, da sie IO-bound sind.
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- Hive stellt eine einheitliche Control-Plane-API bereit, sodass interne Vercel-Teams auf derselben Grundlage bauen statt eigene Infrastruktur zu pflegen.
- VHS (Vercel Hive Snapshot) ist das optimierte Boot-Format hinter Dockerfile-Deploys und Sandbox Custom Images – es ermöglicht Resume statt Kaltstart.
- Vercel Drives sind aktuell in Private Beta für Sandboxes verfügbar; die Ausweitung auf andere Fluid-Workloads ist geplant.
- v0 nutzt Fluid bereits produktiv zum Bauen und Ausführen eigener Entwicklungsumgebungen.
- Builds sind CPU/Memory-bound und erhalten entsprechend schwere Maschinen; Functions laufen typischerweise auf kleinen VMs, da sie IO-bound sind.
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