
DuckDuckGo-Installs steigen um 30 % nach Googles KI-Such-Umbau
Nachdem Google auf seiner I/O-Konferenz ankündigte, die traditionelle Linkliste durch einen KI-Agenten zu ersetzen, der Anfragen beantwortet, Aufgaben ausführt und Hintergrundprozesse überwacht, wächst die Nutzerbasis von DuckDuckGo spürbar. CEO Gabriel Weinberg kritisierte, Google „zwinge" Nutzern KI auf, ohne Opt-out-Möglichkeit. DuckDuckGo-Daten zeigen: US-App-Installs stiegen vom 20. bis 25. Mai um durchschnittlich 18,1 % WoW, mit einem Höchststand von 30,5 % am 25. Mai. Auf iOS lag das Wachstum bei 33 % im Schnitt, mit einem Peak von 69,9 %. Die KI-freie Suchseite noai.duckduckgo.com verzeichnete durchschnittlich 22,7 % WoW-Wachstum. Gleichzeitig bewirbt DuckDuckGo sein eigenes KI-Angebot Duck.ai, das Zugang zu Modellen wie Claude 4.5 Haiku, Llama 4 Scout, Mistral Small 3 24B und GPT-5 mini bietet — ohne Account-Pflicht und mit striktem Datenschutz: IP-Stripping, 30-Tage-Löschfrist und kein Training auf Nutzerdaten. DuckDuckGo hält derzeit nur rund 2 % des US-Suchmarkts; CEO Weinberg hatte 2023 im Google-Kartellverfahren ausgesagt, Googles exklusive Browser-Voreinstellungsverträge schadeten dem Unternehmen erheblich.
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