
Intel kündigt Crescent Island GPU für KI-Inferenz an – kühler und günstiger als Nvidia und AMD
Intel plant, seinen neuen „Crescent Island" GPU bis Ende dieses Jahres in limitierten Mengen an Kunden auszuliefern – nach einem 18-monatigen Entwicklungsprozess. Der Chip ist explizit auf KI-Inferenz ausgerichtet, nicht auf das Training von Modellen, wo Nvidia mit seinen Prozessoren dominiert. Als zentrales Differenzierungsmerkmal setzt Intel auf LPDDR5-Speicher statt des teuren High-Bandwidth Memory (HBM), das in Chips wie Nvidias Blackwell zum Einsatz kommt, sowie auf Luftkühlung statt aufwändiger Flüssigkühlung. Beide Faktoren sollen die Gesamtkosten deutlich senken. Verantwortlich für Intels Data-Center-Gruppe ist Kevork Kechichian, der erst letztes Jahr von Chip-Designer Arm zu Intel wechselte. Er betonte, Intel wolle die eigene Fertigung (Intel Foundry) für den Chip nutzen, was die Kosten gegenüber Wettbewerbern, die auf TSMC setzen, weiter drücken soll. Crescent Island ist Intels erster ernsthafter Vorstoß ins KI-Infrastrukturgeschäft unter CEO Lip-Bu Tan, der nach dem Abgang von Pat Gelsinger übernommen hat. Der Vorgänger-Chip „Gaudi" scheiterte am Markt, sein geplanter Nachfolger wurde gestrichen. Intels Aktie hat seit Jahresbeginn über 200 Prozent zugelegt. Ob eine abgespeckte Version des Chips unter US-Exportkontrollen nach China geliefert werden kann, prüft Intel derzeit.
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Intel plant, seinen neuen „Crescent Island" GPU bis Ende dieses Jahres in limitierten Mengen an Kunden auszuliefern – nach einem 18-monatigen Entwicklungsprozess. Der Chip ist explizit auf KI-Inferenz ausgerichtet, nicht auf das Training von Modellen, wo Nvidia mit seinen Prozessoren dominiert. Als zentrales Differenzierungsmerkmal setzt Intel auf LPDDR5-Speicher statt des teuren High-Bandwidth Memory (HBM), das in Chips wie Nvidias Blackwell zum Einsatz kommt, sowie auf Luftkühlung statt aufwändiger Flüssigkühlung. Beide Faktoren sollen die Gesamtkosten deutlich senken. Verantwortlich für Intels Data-Center-Gruppe ist Kevork Kechichian, der erst letztes Jahr von Chip-Designer Arm zu Intel wechselte. Er betonte, Intel wolle die eigene Fertigung (Intel Foundry) für den Chip nutzen, was die Kosten gegenüber Wettbewerbern, die auf TSMC setzen, weiter drücken soll. Crescent Island ist Intels erster ernsthafter Vorstoß ins KI-Infrastrukturgeschäft unter CEO Lip-Bu Tan, der nach dem Abgang von Pat Gelsinger übernommen hat. Der Vorgänger-Chip „Gaudi" scheiterte am Markt, sein geplanter Nachfolger wurde gestrichen. Intels Aktie hat seit Jahresbeginn über 200 Prozent zugelegt. Ob eine abgespeckte Version des Chips unter US-Exportkontrollen nach China geliefert werden kann, prüft Intel derzeit.
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