
Lambda sichert 1 Mrd. $ Schulden für Nvidia-Chips – Leasing an Microsoft
Lambda baut seine schuldenfinanzierte GPU-Strategie konsequent aus: Der aktuelle 1-Milliarden-Dollar-Deal ist bereits das dritte größere Fremdkapitalgeschäft des Unternehmens in kurzer Zeit. Im Mai schloss Lambda eine besicherte Kreditlinie über ebenfalls 1 Milliarde Dollar, und wenige Tage vor der aktuellen Meldung gab das Unternehmen den Abschluss eines 926-Millionen-Dollar-Darlehens bekannt – zweckgebunden für den Einkauf von Nvidias GB300-GPUs, einem der neuesten Chip-Modelle des Herstellers, für eine vertraglich vereinbarte Bereitstellung an Nvidia selbst. Das neue Darlehen über 1 Milliarde Dollar wurde von JP Morgan Chase arrangiert und ist kurzfristig strukturiert, was auf eine rasche Monetarisierung über den Microsoft-Leasingvertrag hindeutet. Parallel dazu befindet sich Lambda offenbar in Gesprächen über eine Pre-IPO-Finanzierungsrunde in Höhe von 3 Milliarden Dollar. Zuletzt hatte das Unternehmen im November zuvor 1,5 Milliarden Dollar an Wagniskapital bei einer Post-Money-Bewertung von 5,43 Milliarden Dollar eingesammelt, laut PitchBook-Daten. Das Geschäftsmodell – Chips kaufen, kurzfristig finanzieren, an Großkunden verleasen und mit den Einnahmen die Schulden bedienen – spiegelt einen branchenweiten Trend wider: Laut Bloomberg-Daten haben Banken und Technologieunternehmen im Jahr 2026 weltweit bereits über 400 Milliarden Dollar an KI-bezogenen Schulden aufgenommen.
- 926-Mio.-$-Darlehen: Kurz vor dem aktuellen Deal schloss Lambda ein Darlehen in dieser Höhe für Nvidia-GB300-GPUs – für eine vertraglich vereinbarte Bereitstellung an Nvidia selbst.
- Pre-IPO-Runde: Lambda soll sich laut Bloomberg in Gesprächen für eine 3-Milliarden-Dollar-Finanzierungsrunde vor einem möglichen Börsengang befinden.
- Letzte VC-Runde: Im November zuvor sammelte Lambda 1,5 Mrd. $ Wagniskapital bei einer Post-Money-Bewertung von 5,43 Mrd. $ ein (Quelle: PitchBook).
- Chip-Modell: Die im Mai-Kreditlinie finanzierten GB300-GPUs gehören zu Nvidias neuesten Modellen – der aktuelle 1-Mrd.-Deal zielt auf weitere Nvidia-Chips für Microsoft.
- Arrangeur: JP Morgan Chase strukturierte das aktuelle 1-Milliarden-Dollar-Privatschulden-Geschäft.
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