
Anthropic, OpenAI und SpaceX übertreffen 25 Jahre US-Tech-Exits
Der NVCA-Pitchbook Venture Monitor-Bericht hat eine Zahl publik gemacht, die die Dimensionen des aktuellen IPO-Zyklus eindrücklich belegt: Die bevorstehenden Börsengänge von Anthropic und OpenAI werden zusammen mit dem bereits vollzogenen SpaceX-IPO mehr Wert generieren als sämtliche US-amerikanischen VC-gestützten Exits seit dem Jahr 2000. SpaceX kam dabei mit einer Bewertung von 1,77 Billionen Dollar an die Börse; rechnet man Anthropic und OpenAI hinzu, dürfte das Trio gemeinsam die Marke von vier Billionen Dollar überschreiten. Zum Vergleich: Die US-Börsenaufsicht SEC zählte im vergangenen Jahr lediglich 70 Milliarden Dollar an IPO-Erlösen. Ubers Börsengang 2019 mit damals beachtlichen 84 Milliarden Dollar entspricht damit weniger als fünf Prozent dessen, was SpaceX allein eingesammelt hat. Wichtige Einschränkungen bleiben im Bericht selbst benannt: Nicht-US-Unternehmen wie Alibaba sind ausgeklammert, und gemessen wird „geschaffener Wert" statt ausschließlich liquider Mittel. Zudem fand ein Großteil der Technologieentwicklungen der vergangenen 25 Jahre – vom iPhone bis zu YouTube – bei Unternehmen statt, die bereits börsennotiert waren und deshalb nicht in den IPO-Zahlen auftauchen. Als strukturelle Treiber der aufgeblähten Bewertungen gelten zwei Faktoren: das immer längere Verbleiben von Unternehmen in der Privatsphäre sowie der enorm kapitalintensive Charakter des KI-Trainings, der die Labore zu aggressiver Mittelbeschaffung zwingt.
- SpaceX ist bereits zu einer Bewertung von 1,77 Billionen Dollar an die Börse gegangen – ein historischer Rekordwert für ein einzelnes US-Tech-IPO.
- Die SEC erfasste im Vorjahr nur 70 Mrd. Dollar an gesamten US-IPO-Erlösen – ein Bruchteil der erwarteten Trio-Gesamtbewertung.
- Der Bericht schließt Nicht-US-Exits wie Alibaba aus und misst 'geschaffenen Wert', nicht ausschließlich fließende Liquidität.
- Bisherige Meilensteine der 25-Jahres-Periode umfassen IPOs von Google (2004), Tesla (2010) und Meta (2012) sowie Übernahmen von LinkedIn, Slack und WhatsApp für je über 20 Mrd. Dollar.
- Laut Bericht drängt die kapitalintensive Natur des KI-Trainings Labs zu intensiver Mittelbeschaffung und treibt so private Bewertungen in die Höhe.
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- Die SEC erfasste im Vorjahr nur 70 Mrd. Dollar an gesamten US-IPO-Erlösen – ein Bruchteil der erwarteten Trio-Gesamtbewertung.
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- Bisherige Meilensteine der 25-Jahres-Periode umfassen IPOs von Google (2004), Tesla (2010) und Meta (2012) sowie Übernahmen von LinkedIn, Slack und WhatsApp für je über 20 Mrd. Dollar.
- Laut Bericht drängt die kapitalintensive Natur des KI-Trainings Labs zu intensiver Mittelbeschaffung und treibt so private Bewertungen in die Höhe.
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