
Broadcom verweigert OpenAI-Chip-Produktion ohne Microsoft-Abnahmegarantie
OpenAIs Vorhaben, einen eigenen KI-Chip gemeinsam mit Broadcom zu entwickeln und zu produzieren, steckt in einer Finanzierungskrise. Broadcom weigert sich, die Produktion ohne eine verbindliche Abnahmezusage von Microsoft zu finanzieren – konkret soll Microsoft 40 Prozent der produzierten Chips kaufen müssen. Microsoft hat diese Zusage bislang nicht gegeben. Allein die erste Phase des Projekts wird auf rund 18 Milliarden Dollar veranschlagt. OpenAI-Manager Sachin Katti bezeichnete die bestehende Abhängigkeit von Microsoft in einer internen Nachricht als „finanziell unattraktiv". Der Fall zeigt, wie stark OpenAI trotz eigener Hardware-Ambitionen strukturell auf seinen wichtigsten Investor und Partner angewiesen bleibt. Broadcom ist als Chip-Fertiger für große Hyperscaler bekannt und hat ähnliche Custom-ASIC-Projekte unter anderem für Google realisiert.
- Broadcom fordert 40-%-Abnahmegarantie von Microsoft als Bedingung für die Chip-Produktion.
- Phase 1 des Projekts kostet laut Bericht rund 18 Milliarden Dollar.
- OpenAI-Manager Sachin Katti nannte die Microsoft-Abhängigkeit in einer internen Nachricht 'finanziell unattraktiv'.
- Microsoft hat einer Abnahmeverpflichtung bislang nicht zugestimmt.
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