
Kriegsschäden zwingen Data-Center-Anbieter zu Investitionsstopp im Nahen Osten
Seit dem US-israelischen Angriff auf Iran am 28. Februar 2026 eskaliert ein Konflikt, der die KI-Infrastrukturpläne im Nahen Osten massiv erschüttert. Iran reagierte mit Angriffen auf Schifffahrtsrouten, US-Militärbasen und Energieinfrastruktur – traf dabei aber auch direkt zwei AWS-Rechenzentren in den Vereinigten Arabischen Emiraten und beschädigte ein drittes in Bahrain durch eine Drohne. AWS meldete Strukturschäden, Stromausfälle und Wasserschäden durch ausgelöste Feuerlöschsysteme. Betroffene Kunden wie Careem und Snowflake erlitten Ausfälle; Amazon verzichtete daraufhin für den gesamten März 2026 auf Kundengebühren in seiner Middle-East-Region – ein geschätzter Verlust von 150 Millionen US-Dollar, zuzüglich der Sachschäden. Das Rechenzentrum von Pure DC auf Yas Island wurde durch Schrapnell beschädigt; CEO Gary Wojtaszek erklärte, niemand werde in dieser Lage neues Kapital in die Region pumpen. Irans Revolutionsgarden veröffentlichten Listen mit Zieleinrichtungen von Google, Microsoft, Palantir, IBM, Nvidia und Oracle; ein Angriff auf ein Oracle-Rechenzentrum in Dubai am 2. April 2026 wurde zunächst dementiert, dann aber teilweise bestätigt. Die Branche diskutiert nun kleinere, verteilte Rechenzentrumsstrukturen sowie den Einsatz von Anti-Drohnen- und Luftverteidigungssystemen zum Schutz der Infrastruktur.
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