
Deepfake-Pornografie: Wenn KI echte Körper stiehlt und Handynummern preisgibt
Der heutige "The Download"-Newsletter der MIT Technology Review widmet sich zwei konkreten Fällen von KI-Missbrauch. Im Mittelpunkt steht Jennifer, die 2023 nach Antritt einer Forschungsstelle ihr professionelles Bewerbungsfoto durch ein Gesichtserkennungsprogramm laufen ließ – und dabei entdeckte, dass ihr Gesicht in Deepfake-Pornografie verwendet wurde. Der Fall steht exemplarisch für ein wachsendes Problem: KI-gestützte Bildgeneratoren ermöglichen es, aus harmlosen öffentlich zugänglichen Porträtfotos nicht-konsensuelles sexualisiertes Material zu erstellen. Parallel thematisiert der Beitrag, wie KI-Systeme private Telefonnummern aus Trainingsdaten reproduzieren und damit unbeabsichtigt sensible persönliche Informationen preisgeben können. Beide Phänomene zeigen, dass Datenschutzrisiken durch generative KI weit über Texte und Fakten hinausgehen und unmittelbar physische sowie persönliche Sicherheit berühren. Regulatorische Antworten auf diese Missbrauchsformen gelten bislang als unzureichend.
- Jennifer entdeckte 2023 über ein Gesichtserkennungsprogramm, dass ihr berufliches Porträtfoto in Deepfake-Pornografie auftauchte.
- KI-Systeme können laut Beitrag private Telefonnummern aus Trainingsdaten extrahieren und weitergeben.
- Der Beitrag ist Teil von MITs täglichem 'The Download'-Newsletter, der technologische Entwicklungen einordnet.
- Nicht-konsensuelle intime Deepfakes treffen vor allem Personen, die öffentlich zugängliche Profilfotos nutzen.
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