
Deepfake-Pornos: Betroffene kämpfen um Löschung ihrer Bilder
Der Bericht der MIT Technology Review dokumentiert am Beispiel von „Jennifer" – einer Frau, die 2023 ihren neuen Bewerbungsfoto durch ein Gesichtserkennungsprogramm laufen ließ – wie leicht professionelle Bilder mit älteren Inhalten verknüpft werden können. Jennifer hatte vor über zehn Jahren einvernehmlich Pornovideos produziert; nun tauchen nicht-konsensuelle Deepfakes auf, die ihr Gesicht auf fremde Körper montieren. Der Artikel beleuchtet das wachsende Phänomen von KI-generierten, nicht-konsensuellen Sexualbildern (NCII) und die enormen Hürden, die Betroffene beim Versuch der Löschung überwinden müssen – von unklaren Zuständigkeiten über unzureichende Plattformregeln bis hin zu fehlenden gesetzlichen Grundlagen in vielen Ländern. Parallelen zur Anti-Piraterie- und Copyright-Debatte werden gezogen, da ähnliche Takedown-Infrastrukturen als mögliche Lösung diskutiert werden. Der Bericht reiht sich in eine wachsende gesellschaftliche Debatte ein, die auch Gesetzgeber in den USA und Europa beschäftigt.
- Jennifer entdeckte 2023 per Gesichtserkennung nicht-konsensuelle Deepfakes mit ihrem Konterfei.
- Die Inhalte wurden ohne ihr Einverständnis erstellt – obwohl frühere Originalvideos konsensbasiert waren.
- Takedown-Prozesse gelten als langwierig und oft wirkungslos, da Inhalte schnell re-uploaded werden.
- Der Artikel zieht Vergleiche zur Copyright-/Piraterie-Bekämpfung als mögliches Modell für NCII-Löschungen.
- Gesetzliche Regelungen zu nicht-konsensuellen Deepfakes fehlen in vielen Jurisdiktionen noch immer.
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