
Varda Space Industries plant kommerzielle Pharmaproduktion im Erdorbit
Varda Space Industries, ein US-amerikanisches Raumfahrt-Startup, verfolgt das Ziel, die Mikrogravitation im Erdorbit für die Pharmaindustrie nutzbar zu machen. Unter Schwerelosigkeit können sich Kristallstrukturen von Wirkstoffen anders – und mitunter vorteilhafter – ausbilden als auf der Erde, was bessere Bioverfügbarkeit oder Reinheit versprechen kann. Das Unternehmen hat nach eigenen Angaben einen kommerziellen Vertrag unterzeichnet und bewegt sich damit von der Demonstrationsphase in den Geschäftsbetrieb. Parallel berichtet die MIT Technology Review über NASAs Vorhaben, nuklear angetriebene Raumfahrzeuge zu entwickeln, die deutlich schnellere Reisezeiten im Sonnensystem ermöglichen sollen. Beide Themen stehen exemplarisch für eine neue Phase der Kommerzialisierung von Raumfahrttechnologien, in der staatliche und private Akteure zunehmend eng kooperieren.
- Varda Space Industries hat einen kommerziellen Vertrag zur orbitalen Wirkstoffproduktion unterzeichnet.
- Mikrogravitation ermöglicht potenziell überlegene Kristallisationsprozesse für pharmazeutische Wirkstoffe.
- NASA arbeitet laut Bericht an nuklear angetriebenen Raumfahrzeugen für schnellere Missionen.
- Der Bericht erschien in der täglichen Newsletter-Reihe 'The Download' der MIT Technology Review.
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