
Snowflake unterzeichnet 6-Milliarden-Dollar-Deal mit AWS für Graviton-Chips
Snowflake und AWS haben einen neuen Fünfjahresvertrag im Wert von 6 Milliarden Dollar bekannt gegeben. Zum Vergleich: Seit der Gründung von Snowflake im Jahr 2012 wurden über den AWS Marketplace insgesamt 7 Milliarden Dollar umgesetzt – der neue Vertrag entspricht also fast dem gesamten bisherigen Volumen. Treiber des Wachstums ist KI: Die Ausgaben von Snowflakes Kunden auf AWS haben sich 2025 auf 2 Milliarden Dollar verdoppelt. Snowflake bietet mit Cortex AI seit einigen Jahren ein KI-Werkzeug an, das unter anderem natürlichsprachliche Datenbankabfragen und automatische Zusammenfassungen ermöglicht. Besonders hervorzuheben ist, dass der Vertrag explizit den Zugang zu AWS' eigenem ARM-basierten Graviton-Chip einschließt. Hintergrund: Mit dem Übergang von KI-Training zu täglicher Nutzung und Agenten-Automatisierung steigt die CPU-Last erheblich – GPUs übernehmen Training und Reasoning, CPUs den Großteil der restlichen Aufgaben. AWS hatte zuletzt auch einen Graviton-Deal mit Meta abgeschlossen. Nvidia-CEO Jensen Huang reagierte auf den wachsenden Wettbewerb und verwies auf Nvidias neuen KI-CPU Vera als Erschließung eines angeblich 200-Milliarden-Dollar-Marktes, von dem bereits 20 Milliarden Dollar vorverkauft seien.
- Snowflake-Kunden verdoppelten ihre AWS-Ausgaben 2025 auf 2 Milliarden Dollar.
- Cortex AI ermöglicht u.a. natürlichsprachliche Datenbankabfragen direkt auf Snowflake-Daten.
- AWS schloss letzten Monat auch einen Graviton-Deal mit Meta für dessen wachsenden KI-Bedarf.
- Nvidia-CEO Jensen Huang kündigte nach einem Rekordquartal den neuen KI-CPU 'Vera' an und bezifferte den adressierbaren Markt auf 200 Milliarden Dollar.
- Microsoft startete seinen Maia AI-Chip im Januar, Google entwickelt eigene KI-Chips seit Jahren.
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